.Poetry.

 Zwei meiner selbst geschriebenen Gedichte:

Das falsche Spiel meines Lebens 

Dunkelheit und Einsamkeit
machen sich um mich herum breit.

 Draußen unterm Himmelszelt
tobt die Welt.

Doch ich bin allein
und wahre den Schein.

Leere, Traurigkeit und Schmerz
bohren sich tief hinein in mein Herz.

Auch Überforderung und Angst belasten mich sehr,
warum ist das Leben nur so schwer?

Medikamente begleiten mich über einsame Stunden hinweg
aber erfüllt dies wirklich den Zweck??

Ich bin mir sicher, dass es dies NICHT tut
aber für den einen Moment tut es irgendwie gut.

Zu helfen weiß ich mir oftmals nur auf diese dumme Art
auch wenn mir das den Kummer nicht erspart.

Die Gedanken an Morgen
bereiten mir große Sorgen.

Werde ich es irgendwann schaffen,
mir helfen zu lassen?

Werde ich irgendwann die Kraft aufbringen und den Mut,
dass es mir vielleicht eines Tages wieder geht gut?

Um mich herum verblassen die Farben,
stattdessen entstehen immer weitere Narben.

Schmerz macht sich mehr und mehr in meiner Seele breit,
WANN ist es endlich so weit?!

WANN werd ich’s wieder schaffen
RICHTIG zu lachen?

Ich will nicht mehr ständig nur so tun als ob,
als ginge es mir gut, als wäre alles top.

Meine Essstörungen und die Depressionen möchte ich vertreiben.
Weit weg!
Es ist so schlimm, kaum zu beschreiben.

Mein Leben ist eine einzige Lüge.
Es gibt so viele Menschen, die ich tagein, tagaus betrüge.

Ich kann mich selbst immer weniger ertragen
und stelle mir täglich sehr viele Fragen.

Wieso, weshalb, wie lange noch??
Doch ich finde keine Antworten
und falle immer tiefer und tiefer in dieses Loch.

Um mich herum sehe ich vieles verschwommen
und fühle mich teilweise wie benommen.

Blöde Depressionen!!
Könnt ihr mich nicht mal einen Tag lang verschonen?!

Ihr macht aus einer Welt voller Leben und Licht
eine leblose, finstere Hölle
aus MEINER Sicht.

Ich möchte mein Leben endlich wieder genießen,
Freude empfinden und Spaß haben
ohne erneut immer wieder zu verzagen.

Dass allein ICH den ersten Schritt gehen muss,
das ist mir schon klar.
Ich will im Grunde auch nicht warten
noch ein weiteres Jahr.

Aber ich trau’ mich nicht,
bin wieder zu feige,
was dazu führt,
dass ich weiterhin schweige.

Und so spiele ich weiterhin dieses traurige Spiel
obwohl ich doch habe ein ganz anderes Ziel!

Ich möchte so gern aus diesem Teufelskreis raus,
dann wäre das falsche Spiel meines Lebens endlich mal aus.

Dann könnte ein neues Leben beginnen,
welches ich genießen könnte
mit all meinen Sinnen.

Ich würde den Duft der Blumen wieder riechen
und mich nicht mehr nur in meinen vier Wänden verkriechen.

Die Vögel würde ich wieder fröhlich zwitschern hören
und keine Depression würde diese Wahrnehmung mehr stören.

Die Farben wären endlich wieder leuchtend klar
und nichts wäre mehr so dunkel
wie es war die letzten Jahr’.

Doch WANN wird es endlich so weit sein?
Wann werde ich endlich den Mut aufbringen
und mein momentanes, düsteres Leben bezwingen?

Ich möchte endlich wieder fröhlich sein
ohne ständig zu wahren
diesen trügerischen Schein.

Möchte wieder ich selbst sein,
so wie ich es einmal war,
ohne zu schauspielern immerdar.

Ich möchte mein Leben wieder genießen,
ohne dass fast täglich bittere Tränen fließen.

Ich will endlich mein altes Leben zurück!!!
Ohne diese Leere
sondern gefüllt mit Zufriedenheit und Glück.

Bitte!!!
Ich kann nicht mehr lange SO leben!!
Ich halte das nicht mehr lange aus!
Ich will endlich aus diesem Leben raus!

Raus aus den Tiefen der Essstörung und der Depression.
Los! Weg davon!

Ich hoffe so sehr,
den Absprung baldmöglichst zu schaffen,
nicht mehr nur traurig zu sein,
sondern endlich mal wieder zu lachen.

© sternenstaub, Juli 2008

 

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Verloren in Gedanken…

Ich kann nicht mehr.

Fühle mich einsam, allein und leer.

Und ich ziehe mich zurück.

Stück für Stück.

Will niemanden mehr sehen

und am liebsten nie wieder rausgehen.

Doch kann mich keiner verstehen.

 

Ich möchte mich verkriechen

in meinen vier Wänden

und manchmal am liebsten

mein Leben beenden.

 

Mein Interesse an sehr vielen Dingen habe ich verloren

und ich wünschte mir oft,

ich wäre nie geboren.

 

Doch so einfach ist das alles nicht,

denn leben ist auch ein Stück weit Pflicht!

 

Ginge es nach mir,

wäre ich schon längst fort

an einem anderen, weit entfernten Ort.

 

Aber der Zeipunkt des Freiseins ist noch nicht da

und ich muss weiterhin mit dem leben,

was bisher geschah.

 

SVV, Depressionen und der Kampf mit dem Essen…

ich möchte diese ganzen letzten Jahre am liebsten vergessen.

 

Doch ich kann sie nicht so einfach aus meinem Leben streichen.

- Vielleicht sind sie sogar ein Zeichen?

Nur wäre das schwer für  mich zu verstehen,

denn ich möchte andere Wege gehen!!

 

Außerdem könnte ich oft weinen – stundenlang

und mir selbst weh tun…

Es ist wie ein Zwang.

Denn Blut zu sehen tut

- so blöd es auch klingt -

oft einfach nur gut.

 

Und das (Fr)Essen und Kotzen

ist leider auch ein Teil meines Lebens

welchen ich schon oft versuchte zu bekämpfen

- allerdings vergebens.

 

Man!!! Ich darf mich doch eigentlich nicht beklagen!

Es gibt so viele Leute, denen es WIRKLICH schlecht geht

und die viel weniger haben!

Dennoch bin ich immer und immer wieder am Verzagen.

 

Ich habe ANGST…

Angst vor heute und Angst vor morgen.

Warum kann ich nicht nach vorn blicken

OHNE Sorgen?!

ANGST bestimmt zur Zeit meinen Alltag

- noch ein Grund mehr, weshalb ich nicht mehr mag.

 

Ich fühle mich überfordert,

überfordert mit dem Leben

und möchte am liebsten ein für alle Mal aufgeben.

 

Es macht doch alles keinen Sinn!!

Verdammt,

warum bin ich SO, wie ich bin?!?

 

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sternenstaub

 

 

Eine Antwort zu .Poetry.

  1. Irina sagt:

    wow, das spricht genau das aus was ich auch fühle und wie mein leben aussieht… ich hoffe du kommst da iwie wieder raus.
    dafür wünsche ich dir viel kraft und alle gute für die zukunft!
    lg
    Irina

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